Symbolbild, KI-generiert
Der Antrag wurde Anfang Februar 2026 mit 196 Unterschriften deutlich über dem notwendigen Quorum bei der zuständigen Amtsverwaltung eingereicht.
Die Unterstützer betonen, dass sie den Weg der direkten demokratischen Beteiligung nutzen, um die Gemeindevertretung und schließlich die Bürgerschaft über einen möglichen Windpark abstimmen zu lassen — sollte der Gemeinderat dem Begehren nicht folgen, wäre ein Bürgerentscheid mit bindendem Ergebnis der nächste Schritt. Dieses Vorhaben unterscheidet sich von typischen lokalen Initiativen, die oft gegen Windkraftprojekte mobilisieren, und zeigt, dass auch Befürworter der Energiewende aktiv politisch werden können, um Projekte zu fördern.
Hintergrund sind Diskussionen in der Gemeinde über erneuerbare Energie und die Nutzung der vorhandenen Flächen. In der Vergangenheit war ein Antrag der Gemeindevertretung gegen Windkraftanlagen gescheitert, was die Debatte um die Energiewende in Schalkholz weiter angefacht hat. Mit dem Bürgerbegehren wollen engagierte Bürger nun selbst über ein Projekt entscheiden lassen, das nicht nur klimarelevante Ziele unterstützen, sondern auch wirtschaftliche Chancen für die Region schaffen soll.



