Gegen die Verpachtung von Flächen an den Landkreis zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften

Greifswald, Hansestadt (Mecklenburg-Vorpommern)

Fragestellung:
Sind Sie dafür, dass im Eigentum der Universitäts- und Hansestadt Greifswald stehende Grundstücke zwecks Errichtung von Containerdörfern zur Unterbringung von Geflüchteten an den Landkreis Vorpommern-Greifswald verpachtet werden?
Themenbereich:
Öffentliche Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen
Aktueller Status:
Verfahren abgeschlossen
Zulässigkeit:
Zulässig
Unterschriften gültig
4100
Unterschriften insgesamt:
7000
Datum des Bürgerentscheids:
18.06.2023
Gültige Stimmen:
21438
Abstimmende:
21516
Stimmberechtigte:
47197
Beteiligung:
45,59 %
Quorum:
11799
Ja-Stimmen:
7426 (34,64 %)
Nein-Stimmen:
14012 (65,36 %)
Ergebnis des Bürgerbegehrens/-entscheids:
BE im Sinne des Begehrens

Weitere Informationen

Jahr:
2023
Verfahrenstyp:
1. a (genauer:) Initiativbegehren
Start der Unterschriftensammlung:
01.02.2023
Einreichung der Unterschriften:
24.03.2023
Zulässigkeit:
20.04.2023
Bürgerentscheid:
18.06.2023
Weitere Entwicklung:
Landrat Michael Sack im InterviewEin Jahr nach dem Bürgerentscheid in Greifswald: „Wir planen keine Containerdörfer für Geflüchtete mehr“Landrat Michael Sack (CDU) sieht für Containerdörfer keine Akzeptanz in der Bevölkerung: „Wir haben die Menschen überfordert. Das muss aufhören.“ Er fordert von der Hansestadt Greifswald mehr Unterstützung bei der Wohnungssuche für Geflüchtete.Vor einem knappen Jahr haben sich 65 Prozent der Greifswalder in einem Bürgerentscheid gegen Containerdörfer für Geflüchtete auf städtischen Grundstücken ausgesprochen. Die große Ablehnung brachte die Hansestadt und den Landkreis deutschlandweit in die Schlagzeilen. Landrat Michael Sack (CDU) hatte damals geplant, ein Containerdorf für 500 Geflüchtete im Ostseeviertel in Nähe einer Regionalschule zu errichten.Mittlerweile ist es ruhig geworden um das Thema Containerdörfer. Im gesamten Landkreis ist seither keine solche Massenunterkunft entstanden.Gibt es noch Pläne für Containerdörfer im Landkreis? Michael Sack: Nein, es gibt definitiv keine Pläne für eine Containerunterbringung. Auch das Thema Turnhallen ist für uns absolut vom Tisch. Wir versuchen, mit den bestehenden Gemeinschaftsunterkünften klarzukommen. Das Ziel ist die dezentrale Unterbringung. Das war auch während der Diskussionen um den Bürgerentscheid immer wieder das Hauptthema. Natürlich ist es so, dass hier in Greifswald die Unterbringung in dezentralem Wohnraum schon seit Jahren besonders problematisch ist.[...](https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-greifswald/greifswald/ein-jahr-nach-buergerentscheid-in-greifswald-kreis-plant-keine-containerdoerfer-fuer-gefluechtete-LDC5KWAH2NHZDBJ3CUILFF4XVM.html, König_md, 06.06.24)
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ID:
11819
Erstellungsdatum:
06.06.2024
Änderungsdatum:
15.03.2023